Kaledo, Montranus, Mediastream, Linovo und MACRON Medienfonds: gute Erfolgsaussichten bei Rückabwicklung

Kaledo Medienfonds, Montranus Medienfonds, MACRON Medienfonds: gute Erfolgsaussichten bei Rückabwicklung



Anleger können Schadensersatzansprüche geltend machen!

Fondsinitiatoren: Hannover Leasing, KGAL, LHI

Fonds: LINOVO, KALEDO, MACRON, MONTRANUS, MEDIASTREAM, MMDP, MEDIA, MFF, UNLS und MHF

Medienfondsanleger müssen mit Steuernachzahlungen rechnen
Im April 2009 hat die Bayerische Finanzverwaltung bekannt gegeben, dass die den Medienfondsanlegern versprochenen Steuervorteile in Kürze zurückgefordert werden. Insbesondere betroffen sind die Anleger der folgenden Fonds:
Kaledo Dritte Productions GmbH & Co. KG,
Hannover Leasing GmbH & Co. KG,
Medienfonds Montranus, Montranus II und Montranus III und
Medienfonds MACRON Filmproduktion GmbH & Co. Projekt 1 KG
. Auf diese kommen jedoch nicht nur Steuernachzahlungen in erheblicher Höhe zu, vielmehr haben sie auch die hohen Zinszahlungen in einer Höhe von 6 % pro Jahr zu tragen. Ebenfalls ist bei Kaledo, Montranus und MACRON Medienfonds u.a. eine negative wirtschaftliche Entwicklung zu befürchten.

Neue Hoffnung bei der Rückabwicklung

In vergangenen Monaten hat der BGH jedoch in ähnlichen Fällen geprellten Anlegern von Medienfonds eine vollständige Abwicklung ihrer Beitritte zugestandnen. Daher ist auch bei den Anlegern von MACRON Filmproduktion GmbH & Co. Projekt 1 KG, Kaledo Dritte Productions GmbH & Co. KG  u.a. mit guten Erfolgsaussichten zu rechnen.

Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen
Die Schadensersatzansprüche aus Fehlberatung sind dabei gegen die beratende Bank oder sonstige Anlageberater zu richten.  Auch besteht die Möglichkeit gegen die DSL-Bank, welche die Fondsanteile teilweise finanziert hat, vorzugehen. Gute Erfolgsaussichten sind dem Vergehen insbesondere dann beizumessen, wenn die Beratung das Anlageziel und die Risikobereitschaft des Anlegers nicht oder unzureichend berücksichtigt hat. Auch lässt sich die fehlerhafte Beratung regelmäßig mit dem fehlenden Hinweis auf Kick-Back-Zahlungen begründen. Dabei handelt es sich um eine Rückvergütung, welche Anlagevermittler von den Medienfonds erhalten und auf welche sie den Anlageinteressenten hinweisen müssen.

Achtung Verjährung 2009!
Die Rückabwicklung darf jedoch nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn mit dem Ablauf des Jahres 2009 besteht in Einzelfällen die Gefahr der Verjährung.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 95,20 €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

Autorin:
Alexandra Kosacheva

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Knud J. Steffan

JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56
E-mail: Justus@kanzleimitte.de




 

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Medienfonds und Filmfonds

Mit Hilfe von Medienfonds sollen Film- und Fernsehproduktionen bei der Finanzierung unterstützt werden. Bekannt sind vor allem KGAL oder Hannover Leasing. Was grundsätzlich wie eine rentable und auch allgemeinnützige Anlageform aussieht, stellte sich jedoch in der Praxis oft als Risikogeschäft für den Anleger heraus, auch wenn einige der finanzierten Filme sich zu Kassenschlagern entwickelten.

Das Wesen der Medienfonds

In der Sache werden die Medienfonds als geschlossene Fonds vermarktet, der potentielle Anleger kann eine Beteiligung also nur während eines bestimmten Zeitraums zeichnen. Als Anreiz für die Beteiligung wird er dann am Einspielergebnis beteiligt. Die Medienfonds werden meist in der Rechtsform der GmbH & Co KG betrieben; dies führt dazu, dass im Falle der Insolvenz des Fonds eine Haftung für Einlageverluste schwierig zu realisieren ist, da die Gesellschafter der GmbH als diejenigen, die maßgeblich das Geschäft des Fonds gesteuert haben, persönlich nicht haften müssen.

Medienfonds als angebliches Steuersparmodell

Grund für eine Beteiligung an Medienfonds war in der Vergangenheit auch häufig eine steuerliche Besonderheit in Deutschland: es konnten im ersten Jahr der Beteiligung bis zu 100 % der Einlage steuerlich berücksichtigt werden. Diese Möglichkeit wurde 2005 durch eine Gesetzesnovelle beseitigt. Bereits seit 2001 wurde die steuerliche Vergünstigung nach dem so genannten Medienerlass des Bundesfinanzministeriums nur gewährt, wenn die Gesellschafter des Fonds als „Filmhersteller“ gelten konnten, sie auf die Produktion des Films also maßgeblichen Einfluss ausübten. Dies war insbesondere dann problematisch, wenn nur einmal jährlich eine Anlegerversammlung stattfand, bei der eine allgemeine Information über die Filmprojekte gegeben wurde. Auch die Vertretung durch einen Beirat zu diesem Zweck konnte die Steuervergünstigung nur dann herbeiführen, wenn sich darin Fachkundige aus der Film- und Fernsehbranche befanden.

Risiken bei Medienfonds

Allerdings war auch die Beteiligung an den Medienfonds an sich für viele Anleger risikoreich: schließlich handelt es sich um einen Geschäftsbereich, in dem der normale Anleger kaum Erfahrung besitzt, er die Qualität und den Erfolg der produzierten Filme also kaum bewerten kann.
Auch ergaben sich durch die veränderten Möglichkeiten zur steuerlichen Geltendmachung vielfach Nachteile für die Anleger; diese wurden oftmals explizit mit dem Versprechen der Steuerersparnis zur Beteiligung am Fonds verleitet. Nach Änderung der Steuerpraxis folgten dann Nachforderungen durch die Finanzämter. Teilweise wurden die Kunden trotz Kenntnis des Fondsanbieters nicht über diesen Sachverhalt aufgeklärt oder Fondsprospekte falsch gestaltet, so dass es für diese möglich ist, sich von den Fonds zu lösen. Allerdings besteht diese Möglichkeit im Regelfall nur dann, wenn die Vermittler des Filmfonds die maßgeblichen Fakten auch tatsächlich kannten.

Inzwischen sind Medienfonds als Anlage aus den genannten Gründen wohl nicht mehr attraktiv.

Für Informationen oder die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, füllen Sie einfach unverbindlich das
Kontaktformular aus.
Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 80,- € inkl. MwSt. Gern können Sie sich auch zunächst per Email oder Telefon an uns wenden oder zurückrufen lassen.
Rufen sie gleich an und vereinbaren einen Termin: 030-44044966


Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Stephanie Schulze
Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin