ADAC: Phishing über Solarisbank

ADAC Mitglieder melden immer häufiger Phishing Probleme oder Betrug mit ihrer ADAC Kreditkarte. Diese wird über die Solarisbank geführt und das dortige Konto mit Abbuchungen belastet oder total leergeräumt und das Dispo-Limit ausgereizt. Die betroffenen ADAC Kunden haben in der Regel einen Anspruch auf Schadenersatz gegen die Solarisbank, § 675 u BGB.

Justus Rechtsanwälte konnte in diesen Fällen oft mit der Solaris Bank erfolgreich schnelle aussergerichtliche Zahlungsvergleiche erzielen. Je nach Einzelfall kann dies ein vernünftiger Weg sein, den erlittenen Schaden ohne die Risiken eines Klageverfahrens gering zu halten.

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ADAC mit neuem Partner Solarisbank

Neben Pannen- und Unfallhilfe bietet der ADAC viele weitere Dienstleistungen an – etwa Kreditkarten für mehr als 1,1 Millionen Menschen.Die Verwaltung der ADAC-Kreditkarten übernahm im September 2024 die Berliner Start-Up-Bank Solaris SE.

Inzwischen waren der ADAC und die Solarisbank vor phishing-Attacken, unter anderem vor täuschend echt wirkenden, gefälschten Webseiten oder Mails. Diese fordern die User dazu auf, ihre persönlichen Daten nochmals zu aktivieren.

Betrug durch Phishing mit ADAC und Solarisbank
Kreditkartenbetrug mit ADAC und Solarisbank

Sicherheitsprobleme bei der Solarisbank?

Laut einem Pressebericht der Südwestrundfunk (SWR.de) hat die Bankenaufsicht BaFin bereits 2022 einen Sonderbeauftragten bei Solaris eingesetzt, der bis heute dort tätig ist. Es gab im Laufe der Jahre Finanzprobleme, ein Drittel der Mitarbeitenden musste zwischenzeitlich entlassen, sowie die Eigenkapitalquote erhöht werden. 2024 verhängte die BaFin wegen verspäteter Geldwäscheverdachtsmeldungen ein Bußgeld von 6,5 Millionen Euro. Trotzdem hat der ADAC im gleichen Jahr den Vertrag mit Solaris geschlossen. Die Problene seien laut einer Sprecheriin nur „Anlaufschwierigkeiten“.

Darüber hinaus haben z.B. das Handelsblatt am 24.03.2025 „Cyberangriffe auf ADAC-Kreditkartenkunden“ oder der BR am 17.04.2025 „ADAC-Kreditkarten werden wohl noch länger Ärger machen“ oder der WDR am 02.06.2025 „Der ADAC und seine umstrittene Partnerbank Solaris“ über stark angestiegenen Kundenbeschwerden der ADAC-Kreditkarten-Kunden und die Betrugsfälle berichtet.

Wir gehen davon aus, dass durch Hacker Angriffe sensibler Daten bei der Bank abgefischt worden sind, was seitens der Solaris SE oder des ADAC nicht bestätigt wird.

Betrug, Schadensersatz, Klage: Muss Solaris zahlen ?

Da die ADAC-Kreditkarte von der Solaris SE herausgegeben wird, ist diese als Kreditinstitut (Zahlungsdienstleister) der Vertragspartner des Kreditkartenkunden und die Ansprüche daher gegen sie zu richten.

Oft lehnen die angeschriebenen Banken und Sparkassen zunächst die Erstattung ab und berufen sich hierzu auf die sogenannten grobe Fahrlässigkeit des Bankkunden. Hat dieser nämlich tatsächlich grob fahrlässig deine Daten herausgegeben oder sonst ein erheblicher Vorwurf zu machen, so kann die Bank die Erstattung verweigern.

Allerdings muss die Bank, hier z.B. die Solaris Bank dies nachweisen können, was nacch unserer Erfahrung oft scheitert.

Justus rät:

Lassen Sie sich kostenfrei und möglichst früh durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten. Denn alles was Sie unbedacht angeben, kann und wird gegen Sie verwendet werden.

Darüber hinaus ist jeder Fall und Sachverhalt anders und daher immer vor Klageerhebung genau zu prüfen. Wir haben viel Erfahrung und Expertise rund um den Kreditkartenbetrug, Phishing und Betrug beim Onlinebanking. Gern übernehmen wir auch die Deckungsanfrage bei ihrer Rechtsschutzversicherung.

Lassen Sie sich nicht verunsichern und verfolgen sie ihr Recht!

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