VERJÄHRUNG UND SCHLICHTUNG! KGAL, LHI, HANNOVER LEASING VERJÄHREN OFT SCHON ENDE 2010

Achtung:  Kenntnisunabhängige Verjährung zum 31.12.2011 für alle Anleger, die vor 2002 gezeichnet haben. 
Lesen Sie mehr dazu hier: Verjährung 31.12.2011

VERJÄHRUNG UND SCHLICHTUNG! KGAL, LHI, HANNOVER LEASING VERJÄHREN OFT SCHON ENDE 2010
Einfaches und kostengünstiges Schlichtungsverfahren zur Hemmung der Verjährung

Justus Rechtsanwälte & Steuerberater bieten mit staatlicher Gütestelle CenaCom schnelle und einfache Schlichtung an.

Die Fondinitiatoren KGAL, LHI und Hannover Leasing legten insgesamt über 30 Medienfonds auf. Platziert wurde Presseangaben zufolge ein Volumen von insgesamt rund 4,5 Mrd. €.

Verjährung droht zum 31.12.2010, spätestens zum 31.12.2011:
Schadensersatzansprüche hieraus verjähren ggf. bereits mit Ablauf des 31. Dezember 2010, denn bereits mit Rundschreiben aus 2007 hatten die Hannover Leasing, KGAL und LHI die Anleger der Medienfonds über eine anstehende kritische Überprüfung des steuerlichen Konzepts durch die Finanzverwaltung informiert. Auch wenn es teilweise gelungen ist, die sofortige Vollziehung der Nachzahlungsbescheide zunächst auszusetzen, so werden nach unserer Auffassung die steuerlichen Verlustzuschreibungen im Ergebnis nicht anerkannt werden.

Einleitung eines Schlichtungsverfahrens zur Hemmung der Verjährung:
Um die Verjährung und damit den Untergang ihrer Schadenersatzansprüche zu hemmen, ist es daher anzuraten zunächst ein Schlichtungsverfahren durchzuführen, § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB. Durch diesen Schlichtungsantrag wird der Lauf der Verjährung unterbrochen und bis zu 6 Monate nach Beendigung der Schlichtung gehemmt. Somit bleibt genügend Zeit, um die Erfolgsaussichten und Kostenrisiken einer Klage eingehend zu prüfen und die Klageschrift gut vorzubereiten.

Kosten der Schlichtungsantrages:
Die zahlreichen Schlichtungsanträge zum Jahresende reicht die Kanzlei JUSTUS Rechtsanwälte bei einer staatlich anerkannten Gütestelle in Karlsruhe ein. Die Kosten des Schlichtungsantrages belaufen sich unabhängig von Streitwert auf 200,- € zzgl. MwSt. Die Rechtsanwaltsgebühren für form- und fristgerechte Antragstellung erfragen Sie einfach telefonisch oder per Email.
Unabhängig von den Erfolgsaussichten und dem Prozessrisiko einer Klage, empfehlen wir dringend aufgrund der kurzen dreijährigen Verjährungsfrist die Einleitung des oben genannten Schlichtungsverfahrens, da ansonsten ihre Schadenersatzansprüche untergehen. 

Für die Beauftragung zur Einleitung des Schlichtungsverfahrens senden Sie uns bitte eine Email oder rufen Sie uns einfach an.  Wir senden ihenn dann umgehend eine Schlichtungsvollmacht zusammen mit einem Infomationsschreiben zu.
Bitte beachten Sie das Vollmacht und die Zeichnungsscheine/Beitrittserklärungen bis spätestens zum 27.12.2010 hier eingehen müssen, damit die rechtzeitige Stellung des Antrages erfolgen kann.

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56
E-mail: Justus@kanzleimitte.de

 

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Medienfonds und Filmfonds

Mit Hilfe von Medienfonds sollen Film- und Fernsehproduktionen bei der Finanzierung unterstützt werden. Bekannt sind vor allem KGAL oder Hannover Leasing. Was grundsätzlich wie eine rentable und auch allgemeinnützige Anlageform aussieht, stellte sich jedoch in der Praxis oft als Risikogeschäft für den Anleger heraus, auch wenn einige der finanzierten Filme sich zu Kassenschlagern entwickelten.

Das Wesen der Medienfonds

In der Sache werden die Medienfonds als geschlossene Fonds vermarktet, der potentielle Anleger kann eine Beteiligung also nur während eines bestimmten Zeitraums zeichnen. Als Anreiz für die Beteiligung wird er dann am Einspielergebnis beteiligt. Die Medienfonds werden meist in der Rechtsform der GmbH & Co KG betrieben; dies führt dazu, dass im Falle der Insolvenz des Fonds eine Haftung für Einlageverluste schwierig zu realisieren ist, da die Gesellschafter der GmbH als diejenigen, die maßgeblich das Geschäft des Fonds gesteuert haben, persönlich nicht haften müssen.

Medienfonds als angebliches Steuersparmodell

Grund für eine Beteiligung an Medienfonds war in der Vergangenheit auch häufig eine steuerliche Besonderheit in Deutschland: es konnten im ersten Jahr der Beteiligung bis zu 100 % der Einlage steuerlich berücksichtigt werden. Diese Möglichkeit wurde 2005 durch eine Gesetzesnovelle beseitigt. Bereits seit 2001 wurde die steuerliche Vergünstigung nach dem so genannten Medienerlass des Bundesfinanzministeriums nur gewährt, wenn die Gesellschafter des Fonds als „Filmhersteller“ gelten konnten, sie auf die Produktion des Films also maßgeblichen Einfluss ausübten. Dies war insbesondere dann problematisch, wenn nur einmal jährlich eine Anlegerversammlung stattfand, bei der eine allgemeine Information über die Filmprojekte gegeben wurde. Auch die Vertretung durch einen Beirat zu diesem Zweck konnte die Steuervergünstigung nur dann herbeiführen, wenn sich darin Fachkundige aus der Film- und Fernsehbranche befanden.

Risiken bei Medienfonds

Allerdings war auch die Beteiligung an den Medienfonds an sich für viele Anleger risikoreich: schließlich handelt es sich um einen Geschäftsbereich, in dem der normale Anleger kaum Erfahrung besitzt, er die Qualität und den Erfolg der produzierten Filme also kaum bewerten kann.
Auch ergaben sich durch die veränderten Möglichkeiten zur steuerlichen Geltendmachung vielfach Nachteile für die Anleger; diese wurden oftmals explizit mit dem Versprechen der Steuerersparnis zur Beteiligung am Fonds verleitet. Nach Änderung der Steuerpraxis folgten dann Nachforderungen durch die Finanzämter. Teilweise wurden die Kunden trotz Kenntnis des Fondsanbieters nicht über diesen Sachverhalt aufgeklärt oder Fondsprospekte falsch gestaltet, so dass es für diese möglich ist, sich von den Fonds zu lösen. Allerdings besteht diese Möglichkeit im Regelfall nur dann, wenn die Vermittler des Filmfonds die maßgeblichen Fakten auch tatsächlich kannten.

Inzwischen sind Medienfonds als Anlage aus den genannten Gründen wohl nicht mehr attraktiv.

Für Informationen oder die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, füllen Sie einfach unverbindlich das
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Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 80,- € inkl. MwSt. Gern können Sie sich auch zunächst per Email oder Telefon an uns wenden oder zurückrufen lassen.
Rufen sie gleich an und vereinbaren einen Termin: 030-44044966


Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Stephanie Schulze
Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin