P&R Container:  Insolvenzverfahren eröffnet Ende Juli

Die Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé und Dr. Philip Heinke gaben bekannt, dass Ende Juli das geplante Insolvenzverfahren gegen P&R beginnen soll.

P&R-Container:  Insolvenzverfahren eröffnet Ende Juli

Da mit vielen Forderungen von Anlegern zu rechnen ist, sollten betroffene Anleger  ein vorbereitetes Anmeldeformular ausfüllen, um den Aufwand für die Investoren so gering wie möglich zu halten und um eine größere Chance für die Durchsetzung Ihrer Forderung zur erzielen.

Insolvenzverwalter hat Zweifel über Eigentum

Der Insolvenzverwalter hat jetzt schon das Eigentum an den vorhandenen Containern selbst angezweifelt. Laut dem Insolvenzverwalter müsste es ca. 1,6 Mio. Container geben, jedoch konnten bis  jetzt nur  37 % sichergestellt werden.

Selbst wenn Anleger ein Zertifikat vorweisen können, welches ihr Eigentum bescheinigt, sei dies nicht mehr sicher. Ohne gültige Eigentumszertifikate sei es außerdem nicht möglich die jeweiligen Container den Anlegern zuzuordnen. Es ist nun im Einzelfall zu prüfen, ob das Eigentum überhaupt bestehe, was jeder Anleger jedoch selbst für dich erstreiten muss.

Was können Sie als Investor jetzt tun?

Melden Sie ihr Forderung aktiv im Insolvenzverfahren an. Die behaupteten  “rechtlichen Unsicherheiten” der Eigentumsrechte an den Containern müssen selbstverständlich überprüft werden. Dabei sollte man nicht auf den Verwalter selbst vertrauen und bedenken, dass dieser nicht die eigenen Rechte vertritt.

JUSTUS rät:
Unter diesen Umständen möchten wir allen betroffenen P&R-Investoren raten, umgehend anwaltliche Hilfe zu suchen. Unsere Kanzlei konnte bereits in der Vergangenheit bei einer Vielzahl von Fällen bei Gesellschaftsbeteiligungen erfolgreich vermitteln und in Einzelfällen die Forderung auch ganz durchsetzen.

Kostenfreie Erstberatung:
Für weitere Informationen oder die kostenfreie schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, füllen Sie einfach unverbindlich das Kontaktformular aus. Rufen sie gleich an und vereinbaren einen Termin.

Foto: © Gerd Altmann / pixabay.com

Ansprechpartner:
Michael Kraft
Rechtsanwalt
E-Mail: Justus@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56
Grit Rahn
Rechtsanwältin
E-Mail: Rahn@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56
Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
E-Mail: Steffan@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56
Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema

BANKRECHT UND KAPITALMARKTRECHT198
Bank- und Kapitalmarktrecht

"Es ist gut, dass die Menschen ihr Geldsystem nicht verstehen, denn sonst hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution"
Henry Ford

Achtung: Absolute Verjährung, taggenau 10 Jahre ab Zeichnung bzw. Vertragsschluss 

Bankrecht und Kapitalmarktrecht:
Begriffsbestimmungen und rechtliche Grundlagen

Das Bank- und Kapitalmarktrecht umfasst zwei in der Tradition und in der Ausformung völlig unterschiedliche Rechtsgebiete: Das Bankrecht ist ein althergebrachtes traditionelles Rechtsgebiet mit einer Fülle von Rechtsfragen vom Allgemeinen Teil des BGB bis hin zum speziellen Recht der Ausführungsverordnungen zum Kreditwesengesetz. Das Kapitalmarktrecht hingegen – als Begriff noch Anfang der siebziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts weitgehend unbekannt – stellt in Deutschland ein vergleichsweise junges und spezielles Rechtsgebiet dar, welches in den letzten Jahren eine nahezu beispiellos stürmische und dynamische Entwicklung durchlaufen hat und sich nach wie vor in Bewegung befindet.

Bankrecht

Zum tief im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Bankrecht gehören im Wesentlichen das Recht des Kredit- und Einlagengeschäfts der Kreditinstitute, des Zahlungsverkehrs, des Wertpapier- und Depotgeschäfts sowie die damit verbundenen Haftungsfragen, z. B. infolge fehlerhafter Beratung oder Aufklärung. Weiterhin zählen dazu das spezialgesetzlich geregelte Scheck- und Wechselrecht. Berührungspunkte bestehen insbesondere zum Handels- und Gesellschaftsrecht.

Kapitalmarktrecht

Kernbereiche des Kapitalmarktrechts, die Regelungen zum Insiderhandel, der Marktmanipulation, Publizitätspflichten und besondere Verhaltenspflichten für Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind im WpHG – auch als Grundgesetz des Kapitalmarktrechts bezeichnet – verankert. Hinzu kommen das Börsenrecht, das InvG, das Prospektregime nach VerkaufsprospektG und WpPG sowie das Recht der Unternehmensübernahmen börsennotierter Aktiengesellschaften. Zahlreiche Gesetze – wie z. B. KWG, GwG, AktG, HGB oder auch das StGB – enthalten weitere für das Kapitalmarktrecht bedeutende Normen oder stehen mit diesem in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang. Ergänzt werden die gesetzlichen Regelungen durch eine Fülle von Verordnungen, Satzungen, Richtlinien, Verwaltungsvorschriften, Mitteilungen (z. B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – BaFin) und Allgemeinen Geschäftsbedingungen (z. B. Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte).



Ansprechpartner:


Enrico Weide, Rechtsanwalt
Susanne Störmer, Rechtsanwältin
Stephanie Schulze, Rechtsanwältin
Knud J. Steffan, 
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht