DFH Indienfonds I und II – weiterhin keine Ausschüttungen

DFH Indienfonds I und II – Weiterhin keine Ausschüttungen
Anleger des DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I und des DFH Beteiligungsangebots 87 Indienfonds II müssen damit rechnen auch weiterhin keine Ausschüttungszahlungen für die vergangenen Jahre zu erhalten.

DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I
Anleger des DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I müssen weiterhin um ihre Ausschüttungen fürchten, denn die Projekte in Indien können nicht plangemäß umgesetzt werden. Es kommt immer wieder zu Verzögerungen und Kostensteigerungen. Aber auch die internationale Finanzkrise soll zu dem unbefriedigenden Ergebnis beigetragen haben. Insgesamt betrachtet befinde sich der Immobilienfonds DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I in einer schwierigen Lage.
Für die Anleger des DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I können diese Schwierigkeiten bedeuten, dass sie keine Ausschüttungen für 2011 erhalten könnten. Bereits in der Vergangenheit mussten sie auf Ausschüttungen verzichten. Im Leistungsbericht wurden die ausgebliebenen Ausschüttungen damit klärt, dass die indischen Projekte wegen Verzögerungen bislang keine Rückflüsse generiert haben. Für die Anleger des DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I ist das keine befriedigende Erklärung, zumal die Verzögerungen dem Anschein nach weiterhin anhalten.

DFH Beteiligungsangebots 87 Indienfonds II
Bei dem DFH Beteiligungsangebot 87 Indienfonds II sieht die Lage nicht viel besser aus. Anleger dürfen sich berechtigterweise die Frage stellen, ob sie vielleicht sogar mit Verlusten rechnen müssen.

Hintergrund
Die Fondsemittentin Deutsche Fonds Holding aus Stuttgart legte 2008 zwei Indienfonds auf: Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I und Beteiligungsangebot 87 Indienfonds II. Das Management überließ die DFH einem Kooperationspartner – der SachsenFonds Holding GmbH aus Aschheim-Dornach in Bayern.
NAch Pressemitteilungen investierten die Fonds nicht unmittelbar in indische Bauprojekte, sondern in Beteiligungen an vier indischen Projektentwicklungsgesellschaften, welche Immobilien errichten.
Die Entwicklung jener Projekte, in die investiert wurde, blieb allerdings weit hinter den eigentlichen Vorstellungen zurück.

JUSTUS rät:
Anlegern, die sich an den oben genannten Fonds beteiligt haben und die sich bezüglich der Rechtslage unsicher sind ist es zu empfehlen sich Rat bei einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu holen. Insbesondere kommen hier Schadenersatzansprüche aus Beratungshaftung und Prospekthaftung in Betracht.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von netto 80,- €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.


Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Stephanie Schulze
JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56
E-mail: Justus@kanzleimitte.de

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GESCHLOSSENE IMMOBILIENFONDS61
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Geschlossene Immobilienfonds:

Beim geschlossenen Immobilienfonds investiert der Kapitalanleger in Immobilien, z.B. in Gewerbeimmobilien wie Büro- oder Einzelhandels-, Logistik-, aber auch Wohnobjekte. Er ist damit Mitinhaber mit entsprechenden Risiken, aber auch allen Chancen des Marktes. Steuerlich liegen meist Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG) vor.

Die einzelnen Immobilien werden in einem Emissionsprospekt ausführlich dargestellt, was dem Anleger – im Gegensatz zum offenen Immobilienfonds – eine transparente Investitionsentscheidung ermöglicht. Bei Erreichung der geplanten Investitionshöhe wird der Platzierungszeitraum beendet, das heißt, es werden keine weiteren Gelder mehr eingeworben, und der Anlegerkreis ist damit definiert. Der Fonds wird geschlossen.

Anbieter von geschlossenen Immobilienfonds bieten ihre Produkte gerne als krisensichere Kapitalanlage mit Inflationsschutz und Wertzuwachs an. Dabei gab es in den vergangenen Jahren eine Reihe spektakulärer Pleiten. So wurde beispielsweise die Deutsche Capital Management AG (DCM), einst ein führender Emittent geschlossener Immobilienfonds, 2013 insolvent.

Unterschiede offener und geschlossener Immobilienfonds
 
  • Risikostreuung - Offene Immobilienfonds investieren in viele Immobilien. Geschlossene Fonds dagegen oft nur in ein oder zwei Objekte. Das Risiko wird bei offenen Fonds also breiter gestreut.
  • Investitionsvolumen - Bei offenen Immobilienfonds ist das Fondsvermögen meist nicht gedeckelt. Es wächst, wenn neue Anleger Anteile erwerben und dem Fonds damit Geld zufließt. Bei geschlossenen Fonds hingegen ist das Volumen beschränkt. Wenn alle Anteile verkauft sind, wird der Fonds geschlossen.
  • Anteile-Verkauf - Bei offenen Immobilienfonds können Sie Ihre Fondsanteile grundsätzlich jederzeit wieder verkaufen. Bei geschlossenen Fonds müssen Sie die Anteile dagegen bis zum Ende der Laufzeit halten. Dann wird das Immobilienobjekt verkauft und der Erlös an alle Anleger ausgeschüttet.
  • Rechtliche Behandlung - beide Kapitalanlagen sind sowohl hinsichtlich der Rechten und Pflichten der Anleger, Aufklärungs- und Beratungspflichten, Schadenersatzansprüche und Verjährungsfristen rechtlich unterschiedlich zu behandeln.
 

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