P&R: Geld zurück durch Beraterhaftung

Der Schock sitzt immer noch tief: seit 2007 wurden Container von P&R an Anleger verkauft, die jedoch gar nicht vorhanden waren. Dadurch sollten Einnahmen vorgetäuscht werden um mit ihnen Rückzahlungen an Altanleger tätigen zu können. Seit September 2018 läuft jetzt auch das Insolvenzverfahren gegen P&R. Es gibt jedoch noch andere Wege Schadensersatz zu bekommen und sein Geld zurück zu erlangen.

P&R Container

Geld zurück durch Beraterhaftung

Geschädigte sollten ihre Aufmerksamkeit nicht allein dem Insolvenzverfahren widmen. Denn die zu erwartende Insolvenzquote wird nur einen minimalen Teil des Schadens der Anleger abdecken.

Berater haften auf Schadensersatz

Vielmehr gilt es auch andere Ansprüche gegen Beteiligte geltend zu machen und sich so sein Geld wieder zurück zu holen. Dies ermöglich die Beraterhaftung, welche Anlegern hilft sich neben dem Insolvenzverfahren ihre Ansprüche zu sichern. Der Berater ist nämlich durch das Geltendmachen des Schadensersatzes gezwungen, das gesamte P & R-Investment rückabzuwickeln, wodurch die Anleger ihre gesamte Anlage zurück erstattet bekommen.

Anders als im Insolvenzverfahren kann der Anleger so seinen gesamten Schaden zurück verlangen. Er wird außerdem von möglichen in der Zukunft folgenden Rückforderung des Insolventverwalters frei gestellt.

Unter die typische Beratungsfehler zählen beispielsweise die Unterlassene Aufklärung über die eingeschränkten Bestätigungsvermerke der Wirtschaftsprüfer,  über die Insolvenz vom Containerkonkurrenten Magellan (2016), über das Branchenrisiko wegen der Schifffahrtskrise ab  2008, über die Höhe der Vermittlungsprovision usw.

Ob eine ordnungsgemäße Beratung erfolgte, muss im Einzelfall geprüft werden.

JUSTUS rät:
Unter diesen Umständen möchten wir allen betroffenen P&R-Investoren raten, umgehend anwaltliche Hilfe zu suchen. Unsere Kanzlei konnte bereits in der Vergangenheit bei einer Vielzahl von Fällen bei Gesellschaftsbeteiligungen erfolgreich vermitteln und in Einzelfällen die Forderung auch ganz durchsetzen.

Kostenfreie Erstberatung:
Für weitere Informationen oder die kostenfreie schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, füllen Sie einfach unverbindlich das Kontaktformular aus. Rufen sie gleich an und vereinbaren einen Termin.

Ansprechpartner:
Wolfgang Kapitza
Assessor jur. und Bankkaufmann (IHK)
E-Mail: Justus@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56
Grit Rahn
Rechtsanwältin
E-Mail: Rahn@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56
Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
E-Mail: Steffan@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56

 

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Bankrecht

Zum tief im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Bankrecht gehören im Wesentlichen das Recht des Kredit- und Einlagengeschäfts der Kreditinstitute, des Zahlungsverkehrs, des Wertpapier- und Depotgeschäfts sowie die damit verbundenen Haftungsfragen, z. B. infolge fehlerhafter Beratung oder Aufklärung. Weiterhin zählen dazu das spezialgesetzlich geregelte Scheck- und Wechselrecht. Berührungspunkte bestehen insbesondere zum Handels- und Gesellschaftsrecht.

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Ansprechpartner:


Enrico Weide, Rechtsanwalt
Susanne Störmer, Rechtsanwältin
Stephanie Schulze, Rechtsanwältin
Knud J. Steffan, 
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht