Phoenix Kapitaldienst GmbH ist insolvent

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Phoenix Kapitaldienst GmbH ist insolvent:

Was nun?

BGH stellt gesteigerte schriftliche Aufklärungspflicht auch für Wertpapierhandelsbanken fest.

Die Frankfurter Wertpapierhandelsbank Phoenix Kapitaldienst GmbH ist in einen der spektakulärsten Betrugsfälle des Kapitalmarktes verstrickt.

 

Es sollen Anlegerschäden von bis zu 800 Millionen EUR eingetreten sein. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen die Verantwortlichen der Phoenix GmbH.

Nunmehr hat das Amtsgericht Frankfurt a.M. im Juli 2005 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Phoenix GmbH eröffnet.

 

Der Absturz des Phoenix begann mit der Untersagung des weiteren Geschäftsbetriebes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und Feststellung des Entschädigungsfalles im März 2005. Ein Anspruch auf Zahlung des Anlegers gegen die BaFin besteht aber nicht.

 

Welche Ansprüche sind gegen Wen durchsetzbar?

Aufgrund der Insolvenz der Gesellschaft stellt sich die Frage ob und gegen Wen der Anleger seine Ansprüche durchsetzen kann.  

 

In Betracht kommen zunächst Schadenersatzansprüche gegen die Phoenix Kapitaldienst GmbH selbst. Hier sollten die Ansprüche unbedingt beim Insolvenzverwalter angemeldet werden, da aufgrund vorhandener Masse zumindest mit einem Bruchteil an Ausschüttung gerechnet werden kann. Auch Ansprüche der Anleger gegenüber dem Insolvenzverwalter sind zu prüfen.

Delikttische Schadenersatzansprüche nach § 826 BGB können auch gegen Organe, wie die Geschäftsführer oder andere Verantwortliche der Phoenix Kapitaldienst GmbH gerichtet werden. Dies hat der  BGH in seinen am 28.12.2005 veröffentlichten Entscheidungen vom 22.11.2005, Az. XI ZR 69/05 und Az. XI ZR 76/05 ausdrücklich festgestellt.

Ferner kommen Schadenersatzansprüchen gegen die Wirtschaftsprüfer sowie gegen die jeweiligen Anlageberater und Vermittler in Betracht. Bei der Geltendmachung von Ansprüchen gegen Vermittler und Finanzdienstleistern ist allerdings die kurze Verjährung zu beachten. Das Landgericht Kassel hat einen Vermittler zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 145.000 EUR verurteilt, da dieser die risikobehaftete Anlage als „Alterssicherung“ angepriesen haben soll.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung ensteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von lediglich 95,20 €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

 

Ansprechpartner und Autor:

Knud J. Steffan
Rechtsanwalt

JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56

E-mail: Steffan@kanzleimitte.de
Website: www.kanzleimitte.de

 

 

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