GRE Global Real Estate AG zum Schadensersatz verurteilt

GRE Global Real Estate AG zum Schadensersatz verurteilt

Anleger, die eine Beteiligung an der GRE Global Real Estate AG gezeichnet haben, wurden von ihren Anlageberater nicht über die mit der Beteiligung verbundenen Risiken aufgeklärt. So entschieden kürzlich das Oberlandesgericht Dresden sowie das Landgericht Rostock und sprachen den Klägern Schadensersatz in voller Höhe der gezahlten Einlagen zu.

Die Anleger seien, so die Gerichte, nicht ordentlich über die Risiken der atypisch stillen Beteiligung aufgeklärt worden. Diese Aufklärung sei aber auf Grund des der Beteiligung innewohnenden Risikos im Rahmen einer anleger- und objektgerechten Beratung unerlässlich. Es besteht nämlich weder eine gesicherte Renditeaussicht noch ist ein vorzeitiger Ausstieg aus der Beteiligung möglich. Diese Rechtsprechung folgt dabei der des BGH aus dem Jahr 2005 zu der atypisch stillen Beteiligung bei der Göttinger Gruppe /Securenta AG. Auf Grund der unternehmerischen Form der Beteiligung besteht außerdem stets ein Totalverlustrisiko, sodass die Anlage keinesfalls als Altersvorsorge empfohlen werden darf. Aus diesem Grund haben die Gerichte den Klägern Schadensersatz in Höhe der eingezahlten Einlagen zugesprochen sowie diese von weiteren Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschaft befreit.

Die Anleger, die eine Beteiligung an der GRE Global Real Estate AG gezeichnet haben, haben daher gute Erfolgsaussichten sich von der Beteiligung zu lösen und die geleisteten Einlagen rückerstattet zu bekommen. Die Schadensersatzansprüche können dabei zum einen gegen den Anlageberater zum anderen gegen die Gesellschaft selbst geltend gemacht werden. Mit der Geltendmachung der Ansprüche sollten die Anleger allerdings nicht zögern, da erfahrungsgemäß ähnlich wie bei der Göttinger Gruppe die Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft zu befürchten ist.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 95,20 €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

Autorin:
Alexandra Kosacheva

Ansprechpartner:
Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
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