DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG AG weist enorme Verluste vor

DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG AG weist enorme Verluste vor

Die DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG AG lockte die Anleger mit Versprechungen wie 105 % Kapitalgarantie und 75%-igen Gewinnhöchststandsgarantie an. Diese Versprechungen leiten die Anleger jedoch in die Irre. Die Garantie bezieht sich nämlich nicht auf das vom Anleger investierte Geld, sondern auf die Investitionen der Gesellschaft. Seit diesem Jahr muss die DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG nun einräumen, dass die Gesellschaft große Verluste erlitten hat.

Verluste der Anleger
Die ersten Verträge der DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG AG konten zum Ende letzten Jahres gekündigt werden. Die Anleger erhielten jedoch anstatt der versprochenen 7- 14% Rendite nur einen kleinen Teil ihrer Einlage zurück.

Wer ist Schuld an den Verlusten der DSS Anleger?
Die Gesellschaft weist die Schuld der Finanzkrise zu. Diese Auffassung kann man jedoch sofort mit den Angaben der Gesellschaft wiederlegen. Nach eigenen Angaben der Gesellschaft ließ die Performance der DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG AG nur 2009 ein Minus von 5,73% erkennen. In den Jahren davor und danach sollen angbeblich zweistellige Positivrenditen erreicht worden sein. Dies zeigt deutlich, dass nicht die Finanzkrise, sondern das Management und die Konzeption der Finanzierung zu den hohen Verlusten geführt haben. Vor allem die erheblichen Vetriebskosten (Provisionen) wurden nicht eingeplant, sodass der Gesellschaft viel wenigerer Anteil der Anlegergelder für Investitionen zur Verfügung stand, als im Prospekt versprochen wurde.

DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG AG: Ansprüche der Anleger
Anleger der Gesellschaft können einen Anspruch auf Schadensersatz und Rückabwicklung wegen einer fehlerhaften Anlageberatung sowohl gegen den Anlageberater als auch gegen die Initiatoren des Fonds haben. Eine fehlerhafte Anlageberatung liegt vor, wenn der Berater seine Kunden nicht vollumfänglich über das Anlageprodukt aufgeklärt hat. Hier gilt es besonders zu beachten, ob der Anlageberater über das hohe Totalverlustrisiko und die Besonderheiten einer solchen unternehmerischen Beteiligung aufgeklärt hat. Der Anlageberater darf eine solche Beteiligung auch nicht als geeignet für die Altersvorsorge bezeichnen. Wenn eine fehlerhafte Anlageberatung vorliegt, hat der Anleger zudem ein außerordentliches Kündigungsrecht gegenüber den Initiatoren der Gesellschaft.

Justus rät:
Anleger der DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG AG sollten umgehend einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aufsuchen, um ihre Ansprüche gegen Berater und Initiatioren der Gesellschaft prüfen zu lassen.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 80,- € inkl. MwSt. Gern können Sie sich auch sofort unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden. Rufen sie gleich an und vereinbaren einen Termin: 030-44044966

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Ansprechpartner:
Grit Rahn
Rechtsanwältin
E-Mail: Rahn@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56

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"Niemals dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao,
durch den man euch zieht, auch noch zu trinken."

Erich Kästner


Die Gesellschaftsbeteiligung als Anlageform:


Gesellschaftsbeteiligungen kommen meist als atypische stille Gesellschaftsbeteiligungen oder als Kommanditbeteiligungen vor. Bei letzeren unterscheidet man noch zwischen mittelbaren (über einen Treuhänder) und unmittelbare Kommanditbeteiligungen.

Bei sämtlichen Formen der Gesellschaftsbeteiligung muss sich der Gesellschafter die Gewinne und eben auch die Verlußte der Gesellschaft zurechnen lassen. Es wird ein sogenanntes Kapitalkonto geführt, auf dem sämtliche Einlagen des Gesellschafters und die Gewinne und meist Verlußte der Anlagegesellschaft gebucht werden.
Die Beteiligungsverträge weisen in der Regel lange Laufzeiten von 10 bis zu 30 Jahren auf und eine vorzeitige Kündigung ist entweder nicht möglich oder an pauschale Schadensersatzansprüche (sog. Ausgleichszahlungen) geknüpft.


Verjährung von Ansprüchen: 10 Jahre nach Zeichnung ist Schluss, § 199 Abs. 3 Nr. 1 BGB

Jeder, wirklich jeder Gesellschafter/Anleger sollte die Verjährungsfristen von Schadenersatzansprüchen im Auge behalten.
Taggenau 10 Jahre nach Zeichnung bzw. Beitritt zur Gesellschaft verjähren sämtliche Schadenersatzansprüche, die ein Gesellschafter z.B. aus Falschberatung gegen Berater, Treuhänder oder Gründungsgesellschafter zustehen können. Dies unabhängig von der Kenntnis des Anlegers/Gesellschafters.
Da der Schadenersatz durch Rückabwicklung der Gesellschaftsbeteiligung oft der einzige Weg ist, keine erheblichen Verlußte zu erleiden sollte jeder Anleger seine Kapitalanlagen vor Ablauf dieser Frist durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen lassen.
Meist erhalten nämlich die Anleger erst kurz nach Ablauf dieser Frist die verheerende Nachricht durch Berater oder Kapitalanlagegesellschaft, dass sämtliche Einlagen durch Verluste der Gesellschaft aufgezehrt sind und/oder vereinbarte Auszahlungen nicht möglich sind.