BWF- Stiftung: Anlage in Gold

BWF- Stiftung

Die BWF-Stiftung hat nach Presseberichten insgesamt mehr als 6000 Anleger um ihre Anlagen betrogen. Zum Fall:
Die BWF- Stiftung soll mit vorgetäuschten Goldbarren Anleger dazu ermutigt haben zu investieren. Insgesamt soll die BWF-Stiftung ein Gesamtbetrag von mehr als 54 Millionen Euro durch private Investoren erworben haben und das obwohl dieses Gold größtenteils nicht einmal vorhanden gewesen ist. Die Verantwortlichen der BWF- Stiftung stehen derzeit wegen des Vorwurfs des Kapitalbetruges vor Gericht.
Das Zurückfordern der Anlagen unmittelbar von der BWF- Stiftung scheint schwierig zu werden, da diese mittlerweile insolvent ist.

Mögliche Rückerstattung

Durch (noch nicht rechtskräftiges) Urteil vom Landgericht Frankenthal (Az. 3 O 317/16) bekommt ein Anleger die Investitionssumme in voller Höhe erstattet. Das Urteil richtet sich jedoch nicht wie erwähnt gegen die BWF- Stiftung, sondern gegen einen der Anlageberater.
Die Pflichtverletzung der Anlageberater eröffnet in solchen Fällen ausreichend die Möglichkeit, sich die gezahlte Anlage doch noch „zurückholen“ zu können. Die Aussichten die getätigte Anlage zurückzuerhalten liegen demnach nicht schlecht.

Justus rät:

Sollten Sie ebenfalls betroffen sein, rät die Kanzlei Justus Rechtsanwälte: Lassen Sie sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten. Insbesondere sollten die Verjährungsvorschriften beim Schadenersatzforderungen beachtet werden.

Lesen Sie hier mehr zu Klagen gegen die Berater und Drahtzieher der BWF-Stiftung

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