Allianz Flexi Immo geschlossen – Hilfe für Anleger

Allianz Flexi Immo geschlossen – Hilfe für Anleger

Die Anteilsrücknahme des Fonds Allianz Flexi Immo ist nunmehr seit mehreren Monaten ausgesetzt. Die aktuelle Schließungswelle von einigen offenen Immobilienfonds und deren Immobiliendachfonds zieht nun scheinbar auch den Allianz Flexi Immo ihre Untiefen. Im Angesicht diverser Schicksale anderer Immobilienfonds der jüngeren Zeit, erscheint somit auch die Schließung dieses Fonds in einem unheilvollen Licht. Dabei wurde der Allianz Flexi Immo erst im Jahr 2008 von der Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH etabliert.

Die Anteilsrücknahme des Allianz Flexi Immo wird unbefristet ausgesetzt.
Im vorliegenden Fall ist vermutlich der Umstand ursächlich, dass bereits einige Zielfonds des Allianz Flexi Immo geschlossen sind oder sich in der Liquidationsphase befinden. Dies trifft beispielweise auf den KanAm Spezial grundinvest, DEGI International und DEGI German Business, AXA Immoselect u.a. zu,  welche insgesamt einen erheblichen Teil des Fondsvolumens ausmachen.
Zusätzlich war die Fondsgesellschaft gesetzlich zur Rücksetzung der Anteilsrücknahme angehalten, da die liquiden Mittel des Allianz Flexi Immo unter 5% gesunken sind. Dies soll dem Schutz der Anleger dienen. Trotz allem Schutze, bleiben Anleger momentan mehr oder minder auf ihren Anteilen sitzen und können höchstens versuchen sie an der Börse zu verkaufen. Dies ist jedoch mit erheblichen Kursschwankungen und Verkaufsgebühren verbunden.

Anleger des Allianz Flexisollten sich an einen Fachanwalt wenden.
Eine wesentlich erfolgversprechendere und sichere Option ist es, sich in einem solchen Fall an einen auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt zu wenden. Dieser prüft dann die Beteiligung im Hinblick auf individuelle Schadenersatzansprüche, die sich möglicherweise gegen die Fondsgesellschaft oder gegen den Vermittler durchsetzen lassen.
Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn dem Anleger die Risiken des Anlageprodukts nicht realistisch offengelegt worden wären, wie es bei Verlustrisiken oder bezüglich einer möglichen Schließung des Fonds vonnöten gewesen wäre. Dies insbesondere anhand der erheblichen Schieflage offener Immobilienfonds, die bereits seit 2006 deutlich zu erkennen war. Sollte die Beratung durch einen Mitarbeiter der Bank durchgeführt worden sein, hätte zusätzlich auf versteckte Provisionen (Kick-Backs) hingewiesen werden müssen. Möglicherweise können auch finanzierte Beteiligungen heute noch widerrufen werden.

JUSTUS rät:
Da anhand der prekären Lage hierhingehend eine Vielzahl rechtlicher Verfahren gegen Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH zu erwarten ist, sollten betroffene Anleger schnell handeln. JUSTUS Rechtsanwälte haben bereits in mehreren ähnlich gelagerten Fällen äußerst positive Resultate für Anleger erreicht und helfen auch Ihnen gern weiter.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von netto 80,- €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.


Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

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Was ist ein offener Immobilienfonds?

Ein offener Immobilienfonds ist eine Kapitalanlage, die das Geld der Anleger in Immobilien anlegt. Rechtlich wird ein Anteil am offenen Immobilienfonds als Wertpapier im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes eingestuft. Für Schadenersatzansprüche gilft daher auch die kurze Verjähurngsfrist des § 37 a WpHG, zumindest bis zur Abschaffung der Sonderverjährung im Jahr 2009. Die Gebäude eines offenen Immobilienfonds werden in einem Immobilien-Sondervermögen zusammengefasst. Daher gelten offene Immobilienfonds auch als Investmentfonds und unterfallen dem Investmentgesetz (InvG). Für Investmentfonds gilt die strenge Regelung des § 66 InvG, welcher genau festlegt, welche Vermögensgegenstände ein offener Immobilienfonds erwerben darf. Offene Immobilienfonds erfreuen sich großer Beliebtheit, weil die Anleger jederzeit auf ihr investiertes Geld zugreifen können, indem sie Fondsanteile zurückgeben. Des Weiteren ermöglichen offene Immobilienfonds Anlegern, sich auch mit verhältnismäßig geringen Anlagebeträgen am attraktiven Immobilienmarkt beteiligen zu können.

BGH-Urteile: Gute Erfolgsaussichten für Immobilienfondsanleger!

Der Bundesgerichtshof entschied (
Urteile vom 29.04.2014 – XI ZR 477/12 und XI ZR 130/13), dass Bankberater Anleger ungefragt darüber aufklären mussten, dass ein offener Immobilienfonds die Anteilsrücknahme aussetzen kann.

Aufklärungspflicht über das Risiko der Aussetzung der Rücknahme von Anteilen an offenen Immobilienfonds:
Der für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat hat sich gestern in zwei Verfahren mit der Haftung einer Bank wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen an einem offenen Immobilienfonds befasst.
Nach der gestern veröffentlichten Pressemitteilung des BGH wurde die Revision einer Bank gegen eine anlegerfreundliche Entscheidung des OLG Frankfurt am Main (OLG Frankfurt am Main – Urteil vom 13. Februar 2012 – 9 U 131/11) zurückgewiesen (BGH XI ZR 130/13).
Die richtungsweisenden BGH-Urteile gelten nach allgemeiner Auffassung auch für Dachfonds.

Kurze Sonderverjährung bei offenen Immobilienfonds:
Anleger in offenen Immobilienfonds sollten nun ihre Schadenersatzansprüche geltend machen, denn ihre Ansprüche auf Schadensersatz aus einer Falschberatung gegenüber den Anlageberatern verjähren zum Teil gem. § 37a WpHG in 3 Jahren ab dem Erwerb der Anteile. Die inzwischen abgeschaffte Sonderregelung gilt aber nicht bei vorsätzlicher Falschberatung, wovon hier ausgegangen werden kann.
Eine längere absolute, kenntnisunabhängige Verjährungsfrist von 10 Jahren gilt taggenau ab Zeichnung des Fonds.
Eine Verjährung kann somit jederzeit eintreten, sodass dringender Handlungsbedarf besteht.

Gute Erfolgsaussichten für Immobilienfonds- Anleger:
Die Erfolgsaussichten für die Durchsetzung von Schandenersatzansprüchen gegen die beratende Bank oder den Finanzberater aus Vermittlung offener Immoilienfonds sind daher durchaus gut, soweit diese Ansprüche eben nicht verjährt sind.

Beispielhaft hierfür sind die offenen Immobilienfonds:

Justus rät:
Lassen sie sich jetzt von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten, um die Chancen auf Schadensersatz aus fehlerhafter Beratung prüfen zu lassen.


Für Informationen oder die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, füllen Sie einfach unverbindlich das Kontaktformular aus.
Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 80,- € inkl. MwSt. Gern können Sie sich auch zunächst per Email oder Telefon an uns wenden oder zurückrufen lassen.
Rufen sie gleich an und vereinbaren einen Termin: 030-44044966


Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Enrico Weide
Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin