ACI Fonds Dubai VI und VII: Schadenersatz und Liquidation

Liquidationsphase der ACI Fonds Dubai VI und VII

Der erste Fonds dieser Reihe ACI Dubai Fonds I bis VII wurde bereits im Jahr 2004 aufgelegt und diente somit als Vorreiter für diesen damals interessanten Markt. Nach der Insolvenz der ACI Dubai Fonds I bis V in den vergangenen Jahren, beginnt nun auch zum 31.12.2012 die Liquidation der einzig verbleibenden aktiven Fonds VI und VII.
Mehr als 8000 Anleger haben hier über 200 Millionen € in die geschlossenen Fonds des Initiators Alternative Capital Investanleget. Ein besonderes Markenzeichen der Fonds war, dass Prominente wie Michael Schuhmacher und Niki Lauda für sie warben.

Nur Eigeninitiative erhöht die Chancen auf Rückzahlung.

In der nun anstehenden Liquidationsphase werden die vorhandenen Vermögensgüter unter den Gläubigern aufgeteilt. Sollte dann noch etwas übrig bleiben, zahlt man diesen Restbetrag an die Anleger aus. Ein Blick auf die anderen bisher abgewickelten ACI Fonds lässt dafür allerdings wenig Hoffnung aufkommen. Von allen liquidierten ACI Fonds war der Dubai I bisher einzige, bei dem mit der Liquidation eine Auszahlung an die Anleger erfolgte, ohne dass betroffene Anleger ihre Ansprüche durch einen Rechtsanwalt geltend machen mussten.

Die Stellungnahme des Insolvenzverwalters fällt zulasten der Anleger aus.

Laut einer Pressemitteilung wiesder Insolvenzverwalter die angemeldeten Forderungen auf Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens zurück. Dies, trotzdem die ACI-Geschäftsführung im Jahr 2009 versprach, dass Anleger infolge der Liquidation der Fondsgesellschaft ihr Geld zurückerhalten würden oder zumindest reinvestieren könnten.
Zudem vertrat der Insolvenzverwalter die Auffassung, dass die Käufer der Bürogebäude, in ihrer Position als Insolvenzgläubiger, noch vor den Anlegern zu befriedigen seien. Eine derartige Stellungnahme war jedoch zu erwarten.

Was betroffene Anleger tun können:

Infolge des Konfliktes über die Prioritäten der Gläubigeransprüche, wurde im allgemeinen Einverständnis bereits ein Rechtsgutachter hinzugezogen.Trotz des Einsatzes der Interessengemeinschaft, ist eineRückabwicklung des Vertrages und der damit einhergehende Wiedererhalt der gezahlten Einlagen also höchstwahrscheinlich nur mithilfe eines Rechtsbeistandes zu erreichen.

Justus rät:

Anleger der Dubai Fonds sollten Schadenersatzansprüche gegen den Vermittler/Berater sofort prüfen lassen. Diese verjähren in 3 Jahren ab Kenntnis der Falschberatung, spätestens aber 10 Jahre nach der Zeichnung.
Angesichts der Einschätzungen der Staatsanwaltschaft Bielefeld vom April 2011 lässt ein klageweises Vorgehen wegen deliktischer Ansprüche auch gute Erfolgsaussichten erkennen. Geschädigte Gesellschafter der ACI Dubai Fonds II und VII sollten also unbedingt ihre Ansprüche prüfen lassen.

Justus Rechtsanwälte haben in ähnlich gelagerten Fällen bereits positive Urteile für betroffene Kapitalanleger erstritten und helfen Ihnen gern weiter.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von netto 80,- €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.


Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

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Was ist ein offener Immobilienfonds?

Ein offener Immobilienfonds ist eine Kapitalanlage, die das Geld der Anleger in Immobilien anlegt. Rechtlich wird ein Anteil am offenen Immobilienfonds als Wertpapier im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes eingestuft. Für Schadenersatzansprüche gilft daher auch die kurze Verjähurngsfrist des § 37 a WpHG, zumindest bis zur Abschaffung der Sonderverjährung im Jahr 2009. Die Gebäude eines offenen Immobilienfonds werden in einem Immobilien-Sondervermögen zusammengefasst. Daher gelten offene Immobilienfonds auch als Investmentfonds und unterfallen dem Investmentgesetz (InvG). Für Investmentfonds gilt die strenge Regelung des § 66 InvG, welcher genau festlegt, welche Vermögensgegenstände ein offener Immobilienfonds erwerben darf. Offene Immobilienfonds erfreuen sich großer Beliebtheit, weil die Anleger jederzeit auf ihr investiertes Geld zugreifen können, indem sie Fondsanteile zurückgeben. Des Weiteren ermöglichen offene Immobilienfonds Anlegern, sich auch mit verhältnismäßig geringen Anlagebeträgen am attraktiven Immobilienmarkt beteiligen zu können.

BGH-Urteile: Gute Erfolgsaussichten für Immobilienfondsanleger!

Der Bundesgerichtshof entschied (
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Aufklärungspflicht über das Risiko der Aussetzung der Rücknahme von Anteilen an offenen Immobilienfonds:
Der für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat hat sich gestern in zwei Verfahren mit der Haftung einer Bank wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen an einem offenen Immobilienfonds befasst.
Nach der gestern veröffentlichten Pressemitteilung des BGH wurde die Revision einer Bank gegen eine anlegerfreundliche Entscheidung des OLG Frankfurt am Main (OLG Frankfurt am Main – Urteil vom 13. Februar 2012 – 9 U 131/11) zurückgewiesen (BGH XI ZR 130/13).
Die richtungsweisenden BGH-Urteile gelten nach allgemeiner Auffassung auch für Dachfonds.

Kurze Sonderverjährung bei offenen Immobilienfonds:
Anleger in offenen Immobilienfonds sollten nun ihre Schadenersatzansprüche geltend machen, denn ihre Ansprüche auf Schadensersatz aus einer Falschberatung gegenüber den Anlageberatern verjähren zum Teil gem. § 37a WpHG in 3 Jahren ab dem Erwerb der Anteile. Die inzwischen abgeschaffte Sonderregelung gilt aber nicht bei vorsätzlicher Falschberatung, wovon hier ausgegangen werden kann.
Eine längere absolute, kenntnisunabhängige Verjährungsfrist von 10 Jahren gilt taggenau ab Zeichnung des Fonds.
Eine Verjährung kann somit jederzeit eintreten, sodass dringender Handlungsbedarf besteht.

Gute Erfolgsaussichten für Immobilienfonds- Anleger:
Die Erfolgsaussichten für die Durchsetzung von Schandenersatzansprüchen gegen die beratende Bank oder den Finanzberater aus Vermittlung offener Immoilienfonds sind daher durchaus gut, soweit diese Ansprüche eben nicht verjährt sind.

Beispielhaft hierfür sind die offenen Immobilienfonds:

Justus rät:
Lassen sie sich jetzt von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten, um die Chancen auf Schadensersatz aus fehlerhafter Beratung prüfen zu lassen.


Für Informationen oder die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, füllen Sie einfach unverbindlich das Kontaktformular aus.
Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 80,- € inkl. MwSt. Gern können Sie sich auch zunächst per Email oder Telefon an uns wenden oder zurückrufen lassen.
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