ALAG Auto-Mobil GmbH & Co.KG droht mit Klagen

Ohnehin geschädigten Anlegern droht weitere Inanspruchnahme durch die ALAG

(ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG/ Vertragsvarianten „Classic“ und „ClassicPlus“)

Die in Liquidation befindliche Anlagegesellschaft ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG forderte bisher außergerichtlich die Einzahlung angeblich ausstehender Forderungen bis zum 15. Juli 2010. Der beauftrage Rechtsanwalt Jörg Mahlmann aus Hamburg drohte im Fall der Zahlungsverweigerung mit gerichtlicher Inanspruchnahme, zunächst im Mahnverfahren.

Die ALAG berichtete seit seit Juli 2009 von ständig neuen wirtschaftlichen Problemen und beschloss vor diesem Hintergrund zu Beginn dieses Jahres ihre vorzeitige Liquidation. Darauf hin stoppten zahlreiche Anleger die laufenden Ratenzahlungen, um nicht noch mehr Geld zu verlieren. Von Anlegern der Vertragsvarianten „Classic“ und „ClassicPlus“ forderte Rechtsanwalt Mahlmann die zwischenzeitlich ausgeschütteten Beträge von den Anlegern zurück. Dem sollte nun durch Ankündigung eines gerichtlichen Vorgehens Nachdruck verliehen werden.

Vor den Instanzengerichten läuft bereits eine große Zahl von Prozessen gegen die ALAG. Nach den der Kanzlei JUSTUS vorliegenden Informationen war das Anlagekonzept von vornherein nicht schlüssig. Anleger wurden häufig durch unrichtige und unvollständige Angaben zur Zeichnung verleitet. Über die damit verbundenen Risiken waren sich viele Anleger nicht im Klaren und fürchten nun, auch noch die geringen Rückflüsse zurückzahlen zu müssen.

ALAG- Anleger sollten sich unbedingt gegen dieses Ansinnen zur Wehr setzen. Ob die ALAG tatsächlich Klagen einreichen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht sicher. Die Anlegerschutzkanzlei JUSTUS empfiehlt Anlegern in jedem Fall, sich spätestens nach Zustellung eines gerichtlichen Mahnbescheids an einen spezialisierten Anwalt zu wenden und den individuellen Fall einer genauen Prüfung unterziehen zu lassen. Voraussichtlich wird es in den meisten Fällen möglich sein, zumindest weitere Zahlungen an den Fonds zu vermeiden.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 95,20 €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

Ansprechpartner:
Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56
E-mail: Justus@kanzleimitte.de

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