„x1 global index“- zertifikate / „k1“- genussrechte:

„X1 GLOBAL INDEX“- ZERTIFIKATE / „K1“- GENUSSRECHTE:
STAATSANWALTSCHAFT WÜRZBURG ERHEBT ANKLAGE GEGEN HELMUT KIENER
JUSTUS Rechtsanwälte vertreten geschädigte Anleger

Wie die Staatsanwaltschaft Würzburg am Dienstag mitteilte, wird sie gegen den Iniator der K1 „Hedgefonds“ nunmehr Anklage vor dem zuständigen Landgericht erheben. Der gelernte Diplom-Psychologe und Sozialpädagoge Helmut Kiener sitzt bereits seit gut einem Jahr in Untersuchungshaft.

K1 Global Limited und K1 Invest Limited waren offenbar betrügerische Schneeballsysteme.
Die Staatsanwaltschaft Würzburg wirft Herrn Kiener Betrug durch den Aufbau eines Schneeballsystems vor. Er habe ausscheidende Anleger mit den Anlagegeldern neuer Investoren ausbezahlt. Durch unwahre Angaben in Prospekten der Fonds K1 Global Limited und K1 Invest Limited habe er insgesamt 4924 Privatanleger um rund 122 Mio. Euro betrogen. Der Gesamtschaden belaufe sich auf etwa 345 Mio. Euro. Kiener hat die gegen ihn erhobenen Betrugsvorwürfe bisher stets zurückgewiesen.

Großbanken Barclays Bank und BNP Paribas involviert:
Auch die Großbanken Barclays und BNP Paribas, die offenbar geschäftliche Verbindungen zu Herrn Kiener unterhielten, wollen von diesem getäuscht worden sein und ebenfalls zu den Geschädigten gehören.

Bei Barclays Bank X1 Global Index Zertifikaten (ISIN: DE000BC0BMA7) droht der Totalverlust:
Barclays Bank PLC hatte sog. „X1 Global Index“-Zertifikate emittiert, deren Wertentwicklung vom Verlauf des „X1 Global Euro Reference Index“ abhängen sollte. Dieser „Index“ bildete nichts anderes ab als die ausgewiesene Wertentwicklung der von Herrn Kiener betriebenen „Hedgefonds“.

Barclays hat die aus der Emission der X1 Global Index Zertifikate erhaltenen Anlegergelder eigenen Angaben zufolge selbst in das „System Kiener“ investiert – und offenbar vollständig verloren. Barclays ist nun der Auffassung, der „X1 Global Euro Reference Index“ sei nach derzeitigem Stand mit „Null“ zu bewerten. Für Inhaber des X1 Global Index Zertifikats würde dies den Totalverlust bedeuten.

JUSTUS Rechtsanwälte vertreten Inhaber von X1 Zertifikaten gegen Barclays:
Der Versuch von Barclays sich selbst schadlos zu halten durch vollständige Verlagerung des entstandenen Schadens auf die Privatanleger wird nach Auffassung von André Pollmann, Rechtsanwalt der Kanzlei JUSTUS in Sachen X1 nicht zum Erfolg führen. Aus den Emissionsbedingungen ergeben sich nach dessen Auffassung diverse juristische Anknüpfungspunkte, um eine Werthaltigkeit der X1 Zertifikate gegenüber Barclays zu begründen.

Je nach Fallumständen können Schadenersatzansprüche gegen Berater/Vermittler bestehen:
Sofern Anlageberater über die Funktionsweise und die Risiken dieser hoch spekulativen Zertifikate nicht zutreffend aufgeklärt haben, oder Anlagevermittler unzutreffende Angaben gemacht haben, können hilfsweise auch Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden. Hier ist allerdings stets die taggenaue, dreijährige Verjährungsfrist gem. §37a WpHG a.F. zu beachten, die für Ansprüche gegen Wertpapierdienstleistungsunternehmen wegen Falschberatung gilt, die bis zum 4. August 2009 einschließlich entstanden sind.

Erster Verhandlungstermin vor dem Landgericht Frankfurt a.M. im Februar 2011:
Erste Klagen der Kanzlei JUSTUS sind bereits beim Landgericht Frankfurt/Main anhängig. Ein erster Verhandlungstermin wird nach derzeitigem Stand im Februar 2011 stattfinden.

JUSTUS empfiehlt insbesondere Inhabern von X1 Zertifikaten, sich von Fachanwälten beraten zu lassen. X1 Inhaber haben gegenüber K1 Genussrechtsinhabern den Vorteil, mit Barclays Bank PLC einen zahlungskräftigen Anspruchsgegner zu haben, auf dessen Bonität sie bei Zeichnung der Zertifikate regelmäßig auch vertraut haben.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 80,- €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56
E-mail: Justus@kanzleimitte.de

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Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Stephanie Schulze
Rechtsanwalt Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin