K1 Fonds: Initiator Kiener in U-HAft; X1 Global Index Zertifikat, K1 Global Sub Trust, K1 Invest Ltd, K 1 Invest und die K1-Vienna-Life-Global-Hedgefonds-Police


Betroffen sind Anleger der: K1-Fonds wie K1 Global Sub Trust, X1 Global Index Zertifikat, K1 Invest Ltd, K 1 Invest oder X1 Global und die K1-Vienna-Life-Global-Hedgefonds-Police

Ende Oktober 2009 wurde Helmut Kiener, Gründer der „K1 Fondsgruppe“ und Initiator zahlreicher so genannter Hedgefonds, festgenommen und befindet sich seit dem in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hat gegen Kiener den dringenden Verdacht, Volumen und Gewinne seiner Fonds fingiert und Anlegergelder abredewidrig für sich selbst verwendet zu haben. Auf das Phantasie-gebäude der K1-Fonds von Kiener habe schon frühzeitig der Gerlach-Report hingewiesen.

Die K1 Group verwaltete zuletzt gut 600 Millionen Euro in zwei Fonds. Dabei handelt es sich um zwei Dach-Hedge-Fonds, die ihrerseits in insgesamt rund 70 Einzel-Hedge-Fonds investieren. Der K1 Invest Ltd. befindet sich bereits in Auflösung. Mit der Folge dass das Angebot der von der Gesellschaft emittierten Genussrechte sofort eingestellt und die Firmengelder eingefroren worden. Die Gesellschaft ist dadurch aktuell nicht mehr in der Lage, fällige Forderungen zu bezahlen.

Die K1 Group hat wohl auch mit dem österreichischen Versicherer Vienna Insurance Group zusammengearbeitet wobei die K1-Vienna-Life-Global-Hedgefonds-Police in Form von Sparplänen an Kleinanleger verkauft worden sei.

Schicksal des X1 Global Index Zertifikat ungewiss:

Zudem hat die Gesellschaft ein Indexzertifikat – den X1 Global Index Zertifikat (WKN BC0BMA) – bei der Barclays Bank aufgelegt.
Die Rücknahme der Zertifikate setzte K1 jedoch bereits am Jahresanfang aus. Was nach der Festnahme Kieners mit dem Zertifikat passiert, ist bislang unklar. Nach Presseberichten bestätigte Barclays lediglich, dass sie hinsichtlich der Ermittlungen mit den Behörden kooperieren. Nach Medienangaben sollen auch Tausende deutscher Anleger davon betroffen sein. Es wurden Zertifikate für bis zu 50 Millionen Euro ausgegeben.
Die Anleger könnten ein ähnliches Schicksal erleiden, wie die Lehman Brother Anleger, nämlich der Totoalverlußt des angelegten Kapitals.

Möglichkeiten der Anleger:

Die Geschädigten können aufgrund eines vollstreckbaren Titels, zum Beispiel eines Zivilurteils oder eines gerichtlichen Vergleichs, auf das gepfändete Vermögen zugreifen. Dies bedeutet, dass die Aussichten, Ihr angelegtes Kapital zurückzuerhalten, als durchaus gut beurteilt werden können, sofern Sie einen Titel gegen Kiener erwirken. Solange der dingliche Arrest aufrecht erhalten bleibt, können Kiener und seine Mitarbeiter nicht über das Vermögen verfügen, dass derzeit weltweit durch die Strafverfolgungsbehörden gesichert wird.
Den Anlegern ist zu raten, möglichst schnell einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt mit der Titiulierung ihrer Ansprüche gegen Kiener und andere Initiatoren, Berater und Wirtschaftsprüfer zu beauftragen.

Haftung:

Die K1 Fondsgruppe haftet den Anlegern, weil sie sie über die Verwendung der Anlegergelder und die Entwicklung ihrer Fonds getäuscht hat. Vermittler der Anlagen hätten die Anleger auf die viel zu hohen Renditeversprechen aufmerksam machen und vor einer Anlage in Kiener-Produkten warnen, wenn nicht sogar abraten müssen. Außerdem haben Anlagevermittler von der Kiener-Gruppe sehr hohe Povisionen erhalten, die sie nach der sog. Kickback-Rechtsprechung des BGH zwingend dem Anleger gegenüber hätten offen legen müssen. Bis Mitte/Ende November 2009 besteht wohl außerdem noch die Möglichkeit, gezeichnete Zertifikate und Genussscheine aus wichtigem Grund zu kündigen. Die Emittenten dürfen die Rücknahme der Produkte in diesem Fall nicht verweigern.


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Autor:
Rechtsanwalt Dirk Seeburg

Ansprechpartner:
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JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
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Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56
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Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
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