Infinus AG: razzia bei Finanzdienstleister

Razzia bei der Infinus AG:

Polizei und Staatsanwaltschaft haben Liegenschaften der Infinus AG in Dresden-Blasewitz durchsucht. Das Unternehmen weist Betrugsvorwürfe vehement zurück.

Durchsuchungen soll es an mindestens 20 Standorten im gesamten Bundesgebiet gegeben haben.
Der Finanzdienstleister aus Dresden hat nach eigenen Angaben 820 Millionen Euro an Anlegergeldern in Verwaltung. Nun rückten am Dienstag, den 05.11.2013, an verschiedenen Standorten der Gesellschaft Beamte des Landeskriminalamtes Dresden (LKA) an und durchsuchten u.a. in Dresden verschiedene Villen der Firma.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Kapitalanlagebetrug:

Nach Pressemitteilungen sind zwei Personen festgenommen worden. Es werde mehreren Beschuldigten Betrug und Schädigung der Anleger und Investoren vorgeworfen.

Infinus AG und Future Buisiness KG:
Hinter Infinus steckt ein Konzern namens Future Business KG, der ebenfalls in Dresden-Blasewitz seinen Sitz hat und auch durchsucht wurde. Zu dem Konzern gehören nach eigenen Angaben ein Wertpapierhandelshaus, mehrere Vertriebsfirmen mit etwa 2.000 eigenständig arbeitenden Finanzberatern, eine Hauverwaltung, eine Maklerfirma, eine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit sowie eine eigene Ausbildungsakademie.
Gründer und persönlich haftender Gesellschafter des Finanzkonzerns ist der 52-jährige Jörg Biehl aus Dresden.

Die Gruppe bietet Investments an in: Immobilien, Edelmetalle, Industriemetalle, seltene Erden, Rohstoffe, erneuerbare Energien, Umwelttechnologien, Versicherungen, Fonds, Anleihen, Aktien und Unternehmensbeteiligungen. Die diversen Anlageprodukte versprechen Renditen zwischen 3,5 und acht Prozent pro Jahr. Die Tochterfirmen der Future Business KG schütteten 2011 Gewinne in Höhe von gut 91 Millionen Euro aus.

Augsburger Aktienbank kündigte Infinus AG

Ein Finanznachrichtendienst berichtet, dass es bereits seit März 2013 Unruhe im Markt gegeben habe, nachdem die Augsburger Aktienbank ihren Vertrag mit der Infinus AG gekündigt habe. Schon damals, so der Nachrichtendienst, sei aus den Reihen des Bankhauses verlautbart worden, dass ein Tipp aus den Reihen der Staatsanwaltschaft Dresden zu der Kündigung geführt habe.

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