Global View Great Wheel Beteiligungs KG: Riesenrad läuft nicht rund!

Global View Great Wheel Beteiligungs KG: Riesenrad könnte Anleger Millionen kosten

Anleger, die sich in den Jahren 2006 und 2007 an dem Fonds Global View Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG beteiligt hatten, der in Riesenräder in Berlin, Peking oder Orlando u.a. Toristenmetropolen investieren sollte, sollten noch vor Jahreswechsel Schadenersatzansprüche gegen den Bankberater und die Prospektinitiatoren prüfen lassen.

In den Fond Global View Great Wheel wurde meist auf Empfehlung der Deutschen Bank, der Citibank, dem Bankhaus Wölbern und der Privatbankbank Delbrück Bethmann Maffei, haben Anleger Beträge ab 10.000 Euro investiert. Der Fonds war von der DBM Fonds GmbH, einer 100prozentigen Tochter der Privatbank Delbrück Bethmann Maffei, die zur holländischen Amro-Gruppe gehört, aufgelegt worden. Den privaten Investoren waren dafür hohe Ausschüttungen versprochen worden.

Die Projekte wurden zum Teil ohne feste Kreditzusagen in Angriff genommen. Jetzt ist nach dem Kauf der Grundstücke und ersten Bauarbeiten fast das gesamte Kapital aufgebraucht.

Die Kanzlei Justus Rechtsanwälte & Steuerberater vertritt schon eine Vielzahl von Anlegern, die sich von ihrem Bankberater nicht hinreichend beraten fühlen und Schadenersatzansprüche auf Rückzahlung ihrer Einlagen zzgl. Agio und Zinsen geltend machen möchten.

So hat die Geschäftsführung des Fonds auf der Gesellschafterversammlung vom 07.08.2009 quasi einen Offenbarungseid abgegeben und mitgeteilt, dass die Fondmittel, welche laut Prospekt für den Bau der Riesenräder vorgesehen war, schon vorzeitig aufgebraucht seien. Auch der Versuch einer Anschlussfinanzierung sei angeblich aufgrund der Finanzkrise gescheitert. Die Projekte wurden zum Teil ohne feste Kreditzusagen in Angriff genommen. Jetzt sei nach dem Kauf der Grundstücke und ersten Bauarbeiten fast das gesamte Kapital aufgebraucht.

Dies bedeutet im Prinzip, dass der Fond früher oder später liquidiert werden muss, also die Anleger ihre Einlagen verlieren oder nachschießen müssen, so Rechtsanwalt Steffan, Partner der Kanzlei Justus Rechtsanwälte. Außerdem wurde den Anlegern von ihrem Berater nicht gesagt, dass die beratenden Banken angeblich 10 % Vertriebsprovision erhalten. Ferner musste über die Tatsache aufgeklärt werden, dass das Anlegerkapital nach dem Fondskonzept bereits ohne gesicherte Kreditfinanzierung investiert werden durfte.
Nach Auffassung der Justus Rechtsanwälte sei in Sachen „Great Wheel“ eine ähnliche Klagewelle gegen die beratenden Banken wie im Fall Lehman Brothers zu erwarten, wenn sich die Banken nicht vorab mit den Anlegern über eine Entschädigung einigen.

Nach dem inzwischen allgemein bekannten „Kick-back“ Urteil des BGH vom 11.12.2006 und jüngerer höchstrichterlicher Rechtsprechung ist die Bank zum Schadenersatz verpflichtet, wenn und soweit der Bankberater den Anleger nicht vor Zeichnung über Risiken, Sicherungsinstrumente und insbesondere über die genaue Höhe der Provisionen, die die Bank für die Vermittlungsleistungen erhält, vollständig und richtig aufklärt.

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von 95,20 €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Knud J. Steffan

JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56
E-mail: Justus@kanzleimitte.de

 

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LEHMAN BROTHERS ZERTIFIKATE61

Lehman Brothers


„Wenn man Recht hat und niemand widerspricht,
ist das in Ordnung.
Aber was ist, wenn man Unrecht hat?“
                                                                     (Konfuzius)


Was sind Zertifikate?
"Zertifikate sind Anleihen bzw. Inhaberschuldverschreibungen oder einfach ausgedrückt
Darlehen, deren Rückzahlung, gleich einer Wette, von ungewissen zukünftigen Umständen
abhängig ist" (BGH Urteil vom 27.09.2011).
Wußten Sie das vor der Zeichnung?

Käufer von Lehman Zertifikaten sollten Mut zur Klage gegen die Bank haben:
Lehman Brothers Zertifikate Anleger sollten spätestens jetzt handeln, da die Ansprüche gegen Banken zu verjähren drohen. Auch nach Verjährung von Schadenersatzansprüchen bestehen weitere Ansprüche gegen die Beraterbank. Das Handelsblatt rät Anlegern von Lehman Zertifikaten nun umgehend zu handeln und ihre Ansprüche bei den Banken geltend zu machen.

Zahlreiche erfolgreiche Klagen und gerichtliche Vergleiche in Sachen Lehman Brothers:
Im September 2008 hat Lehman Brothers Insolvent angemeldet und zahlreiche Anleger haben ihr eingezahltes Geld verloren. Verkauft wurden die Zertifikate oft von der Citibank (heute Targo Bank), der Dresdner Bank (heute Commerzbank), Sparkassen und der Postbank. Zahlreiche Gerichte haben Anlegern von Lehman Zertifikaten bereits Schadensersatz zugesprochen aber auch Klagen abgewiesen. Die Kanzlei JUSTUS Rechtsanwälte konnte aussergerichtlich und gerichtlich zahlreiche angemessene Zahlungsvergleiche mit den BAnken schließen und auch mehrere erfolgreiche Urteile erstreiten. Anleger von Lehman Zertifikaten wurden oft nicht über die komplexe Struktur und die Risiken der Zertifikate aufgeklärt. Anleger können daher Schadensersatzansprüche zustehen, die Sie nicht einfach verjähren lassen sollten.

Kurze Verjährung (3 Jahre ab Kauf) bei Zertifikaten und Hemmung durch den Ombudsmann:
Zu achten ist auf die kurze Verjährung der Ansprüche, die nach 3 Jahren nach dem Kauf der Lehman Zertifikate droht. Jedoch kann die Verjährung durch ein kostenfreiesSchlichtungsverfahren beim Ombudsmann der Banken bis zu 6 Monaten nach Schlichtungsspruch gehemmt werden. Ist auch diese Frist abgelaufen muss und sollte nach Prüfung der Erfolgsaussichten geklagt werden.

Auch nach der Verjährung lohnt sich die Prüfung der Ansprüche und ggf. die Klageeinreichung:
Sind Schadenersatzansprüche im Einzelfall schon verjährt, lohnt sich die Prüfung ob nicht ausserdem Ansprüche gegen die Bank bestehen, die nicht der Verjährung des § 37a WpHG unterliegen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Kick-Backs (Provisionen) verschwiegen wurden, der Berater später noch eine Halteempfehlung anbgegeben hat oder die Lehman Zertifikate telefonisch erworben worden sind. In lezterem Fall kann bei einer fehlenden Aufklärung über das Widerrufsrecht der Kauf auch heute noch widerrufen werden.

Erstberatung:

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das
Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von netto 80,- €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

Die Kanzlei Justus Rechtsanwälte & Steuerberater vertritt inzwischen über 500 Lehman Anleger und führt bundesweit Klagen gegen die beratenden Banken durch.

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Knud J. Steffan 
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56