Falschberatung von Anlegern – MLP

Ein Anleger, welcher aus dem Solarfonds SolEs 22 GmbH & Co. KG ausgestiegen ist, erhält nun auf Grund einer Fehlberatung seine Beteiligungssumme zurück. Dabei wurde dem Mandanten seine Anlagesumme in Höhe von rund 100.000 Euro sowie Zinsen zugesprochen.

 

Falschberatung von Anlegern

Zweites Positives Urteil gegen MLP Finanzdienstleistungen AG

In der II. Instanz vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe wurde, nach dem ersten positiven Urteil gegen die MLP Finanzdienstleistungen AG im Juni ein weiteres positives Urteil verkündet.

Falschberatung bei grundsätzlicher Mindestlaufzeit

 Das Oberlandesgericht Karlsruhe verweist in seiner Begründung darauf, dass Kläger durch den Berater über die grundsätzliche Mindestlaufzeit von 25 Jahren an der Beteiligung am SolEs 22 GmbH & Co. KG aufgeklärt werden muss. Ansonsten handelt es sich um eine Falschberatung.

Die in den Vertriebsunterlagen des Fonds dargestellten „Exitstrategie“ nach 10 Jahren und der „geplanten Laufzeit“ von 10 Jahren ist keine Kündigungsmöglichkeit des Anlegers, sondern nur eine ihm gegenüber nicht bindende Planung der Fondsgesellschaft.

Konsequenzen

Dabei handelt es sich klar um eine Falschberatung, welche rechtliche Konsequenzen hat. Für die Prüfung und schriftliche Erstberatung, schreiben Sie uns einfach über das Kontaktformular oder senden uns eine Email. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

Ansprechpartner:
Dietmar Goerz
Rechtsanwalt
E-Mail: Goerz@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56
Michael Kraft
Rechtsanwalt
E-Mail: Justus@kanzleimitte.de

Telefon: 030-440 449 66
Telefax: 030-440 449 56
Grit Rahn
Rechtsanwältin
E-Mail: Rahn@kanzleimitte.de

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Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
E-Mail: Steffan@kanzleimitte.de

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BANKRECHT UND KAPITALMARKTRECHT168
Bank- und Kapitalmarktrecht

"Es ist gut, dass die Menschen ihr Geldsystem nicht verstehen, denn sonst hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution"
Henry Ford

Achtung: Absolute Verjährung, taggenau 10 Jahre ab Zeichnung bzw. Vertragsschluss 

Bankrecht und Kapitalmarktrecht:
Begriffsbestimmungen und rechtliche Grundlagen

Das Bank- und Kapitalmarktrecht umfasst zwei in der Tradition und in der Ausformung völlig unterschiedliche Rechtsgebiete: Das Bankrecht ist ein althergebrachtes traditionelles Rechtsgebiet mit einer Fülle von Rechtsfragen vom Allgemeinen Teil des BGB bis hin zum speziellen Recht der Ausführungsverordnungen zum Kreditwesengesetz. Das Kapitalmarktrecht hingegen – als Begriff noch Anfang der siebziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts weitgehend unbekannt – stellt in Deutschland ein vergleichsweise junges und spezielles Rechtsgebiet dar, welches in den letzten Jahren eine nahezu beispiellos stürmische und dynamische Entwicklung durchlaufen hat und sich nach wie vor in Bewegung befindet.

Bankrecht

Zum tief im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Bankrecht gehören im Wesentlichen das Recht des Kredit- und Einlagengeschäfts der Kreditinstitute, des Zahlungsverkehrs, des Wertpapier- und Depotgeschäfts sowie die damit verbundenen Haftungsfragen, z. B. infolge fehlerhafter Beratung oder Aufklärung. Weiterhin zählen dazu das spezialgesetzlich geregelte Scheck- und Wechselrecht. Berührungspunkte bestehen insbesondere zum Handels- und Gesellschaftsrecht.

Kapitalmarktrecht

Kernbereiche des Kapitalmarktrechts, die Regelungen zum Insiderhandel, der Marktmanipulation, Publizitätspflichten und besondere Verhaltenspflichten für Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind im WpHG – auch als Grundgesetz des Kapitalmarktrechts bezeichnet – verankert. Hinzu kommen das Börsenrecht, das InvG, das Prospektregime nach VerkaufsprospektG und WpPG sowie das Recht der Unternehmensübernahmen börsennotierter Aktiengesellschaften. Zahlreiche Gesetze – wie z. B. KWG, GwG, AktG, HGB oder auch das StGB – enthalten weitere für das Kapitalmarktrecht bedeutende Normen oder stehen mit diesem in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang. Ergänzt werden die gesetzlichen Regelungen durch eine Fülle von Verordnungen, Satzungen, Richtlinien, Verwaltungsvorschriften, Mitteilungen (z. B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – BaFin) und Allgemeinen Geschäftsbedingungen (z. B. Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte).



Ansprechpartner:


Enrico Weide, Rechtsanwalt
Susanne Störmer, Rechtsanwältin
Stephanie Schulze, Rechtsanwältin
Knud J. Steffan, 
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht