Dresdner bank muss zertifkate-anleger entschädigen! „ein weiteres positives signal für die lehman opfer!“

Dresdner Bank muss Zertifkate-Anleger entschädigen! „Ein weiteres positives Signal für die Lehman Opfer!“ 

In einem noch nicht rechtskräftigen Urteil (Az.: 318 O 4/08) hat das Landgericht Hamburg die Dresdner Bank zum Schadensersatz von über 12.000,00 € an ein Ehepaar verurteilt, das 2007 ein „Dresdner Alpha-Express-Zertifikate II“ auf Empfehlung der Dresdner Bank erworben hat.

Charakteristisch für dieses Zertifikat war die Entwicklung zweier Indizes zueinander.
Betrachtet wurde die Entwicklung des Dividendenindex „DJ Euro Stoxx Selected Divdend 30“ zu der des DAX. Dem Anleger wurde bereits nach einem Jahr eine Rendite von 16,75 % in Aussicht gestellt, würde sich der Dividendenindex günstiger entwickeln als der DAX. Aber es kam anders als erwartet: Der DAX entwickelte sich erheblich besser als der Dividendenindex. Der Anleger veräußerte daraufhin die Zertifikate in einem Notverkauf und verlor so einen hohen Geldbetrag.

In dem Verfahren konnte die Dresdner Bank nicht darlegen, dass sie die Eheleute anleger- und objektgerecht beraten habe.

Von Interesse auch für die Anleger von Lehman Zertifikaten dürften insoweit die Ausführungen des Landgerichts über die anlegergerechte Beratung sein. So würde sich aus dem Vortrag der Dresdner Bank nicht ergeben, warum das streitgegenständliche Zertifikat zu der „mittleren Risikobereitschaft“ der Anleger passen würde. Selbst wenn die Kläger über „Erfahrungen bzw. Kenntnisse“ in den Bereichen „Aktien“ sowie „Anlagekonzepte/ Mischfonds“ verfügten, so handelt es sich bei dem streitgegenständlichen Zertifikat um eine völlig andere Anlageform als bei dem Erwerb von Aktien oder dem Erwerb von Anteilen an Aktienfonds.

Zur Abschätzung des Anlagerisikos bedurfte es, so das Landgericht weiter, vertiefter Kenntnisse über die im Index Euro Stoxx Selected Divdend 30 notierten europäischen Dividendenwerte.

 Was bedeutet dieses Urteil für Lehman Brother -Zertifikatsinhaber?

Die Rückzahlung sollte bei der Mehrzahl der Lehman-Zertifikate in Abhängigkeit von der Entwicklung eines oder mehrerer Indizies erfolgen. Eine Abhängigkeit der Indizies untereinander gab es nicht.

Gleichwohl lässt sich dem Urteil vielfach Positives entnehmen:
Auch wenn der Anleger grundsätzlich beweisbelastet ist für die Aufklärungspflichtverletzung der Bank, so muss auch die Bank die von ihr behauptete anleger- und objektgerechten Beratung umfassend darlegen und beweisen, insbesondere den Umstand, weshalb das Zertifikat zum Profil des Anlegers passen sollte.

Nach Ansicht des Landgerichts begründen Kenntnisse in Aktien bzw. Mischfonds gerade nicht, auch Erfahrungen mit Zertifikaten zu haben. Zertifikate seien eine völlig andere Anlageform.

Wie kann ich dem Lehman-Brothers-Beratungspool beitreten?

Für den Beitritt zur Beratungspool und die kostenfreie schriftliche Erstberatung, drucken Sie bitte einfach den Fragebogen Beratungspool Lehman Brothers aus und senden diesen ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu.

Alternativ können Sie sich auch einfach in unser Kontaktformular eintragen und bekommen von uns die Unterlagen zur  Erstberatung zugesandt.

Wir werden Sie dann über den Fortgang unseres Musterverfahrens zur Frage der Bankenhaftung für die Vermittlung der Lehman Zertifikate informieren und gegebenenfalls ihre Schadenersatzansprüche aussergerichtlich oder gerichtlich durchsetzen.

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt  Knud J. Steffan

JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56

E-mail: Steffan@kanzleimitte.de
 

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„Wenn man Recht hat und niemand widerspricht,
ist das in Ordnung.
Aber was ist, wenn man Unrecht hat?“
                                                                     (Konfuzius)


Was sind Zertifikate?
"Zertifikate sind Anleihen bzw. Inhaberschuldverschreibungen oder einfach ausgedrückt
Darlehen, deren Rückzahlung, gleich einer Wette, von ungewissen zukünftigen Umständen
abhängig ist" (BGH Urteil vom 27.09.2011).
Wußten Sie das vor der Zeichnung?

Käufer von Lehman Zertifikaten sollten Mut zur Klage gegen die Bank haben:
Lehman Brothers Zertifikate Anleger sollten spätestens jetzt handeln, da die Ansprüche gegen Banken zu verjähren drohen. Auch nach Verjährung von Schadenersatzansprüchen bestehen weitere Ansprüche gegen die Beraterbank. Das Handelsblatt rät Anlegern von Lehman Zertifikaten nun umgehend zu handeln und ihre Ansprüche bei den Banken geltend zu machen.

Zahlreiche erfolgreiche Klagen und gerichtliche Vergleiche in Sachen Lehman Brothers:
Im September 2008 hat Lehman Brothers Insolvent angemeldet und zahlreiche Anleger haben ihr eingezahltes Geld verloren. Verkauft wurden die Zertifikate oft von der Citibank (heute Targo Bank), der Dresdner Bank (heute Commerzbank), Sparkassen und der Postbank. Zahlreiche Gerichte haben Anlegern von Lehman Zertifikaten bereits Schadensersatz zugesprochen aber auch Klagen abgewiesen. Die Kanzlei JUSTUS Rechtsanwälte konnte aussergerichtlich und gerichtlich zahlreiche angemessene Zahlungsvergleiche mit den BAnken schließen und auch mehrere erfolgreiche Urteile erstreiten. Anleger von Lehman Zertifikaten wurden oft nicht über die komplexe Struktur und die Risiken der Zertifikate aufgeklärt. Anleger können daher Schadensersatzansprüche zustehen, die Sie nicht einfach verjähren lassen sollten.

Kurze Verjährung (3 Jahre ab Kauf) bei Zertifikaten und Hemmung durch den Ombudsmann:
Zu achten ist auf die kurze Verjährung der Ansprüche, die nach 3 Jahren nach dem Kauf der Lehman Zertifikate droht. Jedoch kann die Verjährung durch ein kostenfreiesSchlichtungsverfahren beim Ombudsmann der Banken bis zu 6 Monaten nach Schlichtungsspruch gehemmt werden. Ist auch diese Frist abgelaufen muss und sollte nach Prüfung der Erfolgsaussichten geklagt werden.

Auch nach der Verjährung lohnt sich die Prüfung der Ansprüche und ggf. die Klageeinreichung:
Sind Schadenersatzansprüche im Einzelfall schon verjährt, lohnt sich die Prüfung ob nicht ausserdem Ansprüche gegen die Bank bestehen, die nicht der Verjährung des § 37a WpHG unterliegen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Kick-Backs (Provisionen) verschwiegen wurden, der Berater später noch eine Halteempfehlung anbgegeben hat oder die Lehman Zertifikate telefonisch erworben worden sind. In lezterem Fall kann bei einer fehlenden Aufklärung über das Widerrufsrecht der Kauf auch heute noch widerrufen werden.

Erstberatung:

Für die schriftliche Erstberatung, welche auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst, drucken Sie bitte einfach das
Auftragsformular für geschädigte Kapitalanleger aus und senden es ausgefüllt, zusammen mit den Zeichnungsscheinen und den wesentlichen Unterlagen zu. Für die Erstberatung entsteht Ihnen eine Gebühr in Höhe von netto 80,- €. Gern können Sie sich auch unverbindlich per Email oder Telefon an uns wenden.

Die Kanzlei Justus Rechtsanwälte & Steuerberater vertritt inzwischen über 500 Lehman Anleger und führt bundesweit Klagen gegen die beratenden Banken durch.

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Knud J. Steffan 
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater
Eberswalder Straße 26
10437 Berlin

Tel.: 030 / 440 449 66
Fax: 030 / 440 449 56