Eine Geldmenge repräsentiert den Gesamtbestand an Geld, der einer Volkswirtschaft zur Verfügung steht.
Üblicherweise unterteilt man die Geldmenge in 3 Definitionen: M1, M2 und M3:
Die M1 bildet sich aus dem Bargeldumlauf ohne die Kassenbestände der Banken, sowie den Sichteinlagen inländischer Nichtbanken.
Die M2 beinhaltet die M1 und zusätzlich alle Einlagen und Termingelder inländischer Nichtbanken mit Laufzeiten unter 4 Jahren.
Die M3 umfasst alle Beträge der M2 und bezieht auch Spareinlagen inländischer Nichtbanken mit gesetzlicher Kündigungsfrist mit ein.
Seit 1988 wir die Geldmengenentwicklung an M3 gemessen und stellt somit die Steuerungsgröße für die Geldpolitik dar.


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