Die Lehman Brothers Inc. war eine auf Investmentgeschäfte spezialisierte US-amerikanische Investmentbank mit Hauptsitz in New York, die am 15. September 2008 infolge von Finanzturbulenzen der Subprime-Krise Insolvenz beantragen musste.
Sie wurde 1850 von drei deutschen Einwanderern gegründet und beschäftigte im Jahr 2007 noch rund 28.000 Mitarbeiter.
Der Kollaps der Großbank resultierte in massiven Kursverlusten von Finanzwerten und Einbrüchen der führenden Aktienindizes. Nur wenig später wurde das Kerngeschäft von der Barclays Bank und der Geschäftsbereich Asiens von der japanischen Bank Nomura aufgekauft.
Der Lehman-Ableger in Frankfurt am Main wurde 2008 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen als Entschädigungsfall deklariert, was die gesetzliche Grundlage dafür schuf, dass Anleger aus dem Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankenverbands entschädigt werden können.


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